
Missionsärztliche Schwestern e.V., Genossenschaft der katholischen
Ein Krankenhaus für Kulmasa in Ghana
Die Missionsärztlichen Schwestern sind seit 1948 in Ghana tätig und haben dort u. a. zwei große Krankenhäuser in Berekum und Techiman gegründet, die inzwischen in Trägerschaft der Diözesen übergegangen sind.
Die Region um die Stadt Kulmasa im Norden Ghanas mit insgesamt rund 20.000 Einwohnern ist geprägt von Armut, einer der höchsten Analphabetismus-Raten im Land und einer schlechten Gesundheitsversorgung. Die Menschen leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, Bildung und Ausbildung der vielen jungen Leute in der Region stellt eine große Herausforderung dar.
„Wir haben lange einen geeigneten Standort für diese neue Mission gesucht“, sagt MMS-Schwester Rita Amponsaa-Owusu. Die ausgebildete Pharmazeutin ist seit 2020 in Kulmasa.
„Neben den wirtschaftlichen Aspekten hat für die Bevölkerung eine entsprechende Gesundheitsversorgung oberste Priorität, denn da sah es sehr schlecht aus“, erklärt Sr. Rita den Hintergrund für den Plan, in Kulmasa ein kleines Krankenhaus zu errichten.
Zusammen mit einem kleinen Team von Mitschwestern und medizinischem Personal begann sie das Projekt 2021 mit einem aufsuchenden Gesundheitsdienst in den umliegenden Dörfern und mobilen Sprechstunden. Mit der Zeit fassten die Menschen in Kulmasa Vertrauen zu den Schwestern und schon bald konnte ein kleines Ambulanzgebäude in Kulmasa errichtet werden.
Der Aufbau einer ökologischen Farm diente dazu, mit den Erträgen das Projekt zu unterstützen. Auf der Farm werden Menschen der Region auch in umweltfreundlichen und nachhaltigen landwirtschaftlichen Methoden unterrichtet. Für die notwendige Wasserversorgung wurden zwei Brunnen gebohrt.
Mittlerweile ist das Projekt in die nächste Phase gegangen: Im September 2024 konnte der erste Teil der „Holy Family Poliklinik“ eröffnet werden. Das Krankenhaus soll im Endausbau 50 Betten umfassen und verfügt schon jetzt über ein kleinen OP, sowie über eine Apotheke, ein Labor und diagnostische Geräte.
Geplant sind ein Rettungsfahrzeug und Unterkünfte für das Personal, das aus der weitläufigen Region kommt. Zusätzlich soll das Krankenhaus mit Solarenergie versorgt werden, und auch für den Ausbau des IT-Systems werden Spenden benötigt.
Ein umweltfreundliches Müllverbrennungssystem ist bereits erreichtet worden, aber für die geplante Wäscherei fehlen im Moment noch die Mittel.
Wir bitten um Ihre Hilfe beim Ausbau dieses Projektes. Jeder Euro zählt und wird direkt an die Mitschwestern in Kulmasa weitergeleitet!
Herzlichen Dank!
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Infos & Kontaktdaten der
Organisation
Die Missionsärztlichen Schwestern sind eine weltweit tätige katholische Ordensgemeinschaft, die inmitten der oft harten und ungerechten Realitäten unserer Welt immer wieder neu Gottes heilende Gegenwart entdecken und erfahrbar machen wollen.
1925 in Washington/USA von der österreichischen Ärztin Dr. Anna Dengel gegründet, sind sie seit 1958 auch in verschiedenen Städten in Deutschland tätig. Sie stellen sich besonders auf die Seite derer, die arm gemacht und an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind und am dringendsten Heilung in einem umfassenden Sinne brauchen. Sie suchen in Vernetzung mit anderen nach Antworten auf die Nöte unserer Zeit und setzen sich besonders für Menschen ein, die von Migration, Flucht, Wohnungslosigkeit, Krankheit, Behinderung oder Lebenskrisen betroffen sind.
Mit ihrem vielfältigen Engagement wollen sie Gottes bedingungslose Zuwendung zu den Menschen und dieser Welt erfahrbar werden lassen.

Missionsärztliche Schwestern e.V., Genossenschaft der katholischen
Scharnhölzstraße 37
46236 Bottrop
Ansprechpartner/in:
Sr. Mariotte Hillebrand
Telefon: 02041/7828002
mmsverwaltung@mms-de.org
http://www.missionsaerztliche-schwestern.org
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Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.